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Planetentöne

"Wer das Geheimnis der Töne kennt, kennt das Mysterium des ganzen Weltalls."

Die meisten Kulturen dieser Erde berichten vom Weltenklang oder Sphärenharmonien, für die Inder ist 'Nada', der Urton, der Anfang aller Dinge, und sie sprechen von 'Nada Brahma', die Welt ist Klang.

Der immerwährende Ton der meisten asiatischen Kulturkreise ist das OM (Aom) - und es ist das heiligste Mantra überhaupt - das Symbol der Urschwingung unseres Daseins.

Die 'Planetentöne' wurden von Hans Cousto nach dem Gesetz der Oktave berechnet und beschrieben.

Dieses Gesetz der Oktave besagt, dass sich ein Ton wiederholt, wenn seine Frequenz halbiert oder verdoppelt wird. Wendet man diesen Schlüssel systematisch an, ist es möglich das ganze Sonnensystem in den hörbaren Bereich zu transponieren, wobei die Anzahl der Oktaven den 'Massstab' angibt, wie bei einer Landkarte.

Hermann Hesse schreibt im 'Glasperlenspiel': Das Gesetz der Oktave ist jener Grundsatz, an welchem die Musik und die Mathematik gleichen Anteil haben, es ist jene Formel, mit welcher es möglich ist, astronomische und musikalische Formeln zu verbinden, Astronomie, Mathematik und die Musik, ja auch die Farben unter einen Nenner zu bringen.

Die Grundtöne der Planeten, die 'Urtöne', basieren auf einer naturwissenschaftlichen Grundlage, sind physikalisch berechnet und doch 'vereinigen sie in sich alle drei Prinzipien: Wissenschaft, Verehrung des Schönen und Meditation.'

Die 'Urtöne' der Planeten sind also akustische Hochpotenzen unserer natürlichen kosmischen Umgebung. Die Beschäftigung mit ihnen bringt uns wieder in Einklang mit dem Lauf der Welt, oder wie die Chinesen es ausdrücken, in Einklang mit dem Tao (dem Weg, dem Lauf der Dinge).

Einige dieser Töne werden inzwischen gesichert verschiedenen Chakren zugeordnet, bei anderen liegen noch zu wenige Ergebnisse und Erfahrungen vor, ihre Zuordnung ist voerst noch hypotetisch.

Folgende Tabelle soll eine kurze Übersicht der Urtöne und Frequenzen vermitteln:

Ton Hertz Abweichung Symbol Name Farbe Chakra
A 880          
  846 +31%  Neptun Neptun orange 2.
  842 +22%  Mond Mond, synodisch orange 2.
G# 831          
  829 -10%  Uranus Uranus orange 2.
G 784          
  777 -16%  Erde Erdentag rotorange 1.
  750 +23%  Mond Mond, kuminativ rot  
F# 740          
  734 -13%  Jupiter Jupiter rot  
  711 +29%  Chiron Chiron magenta  
F 699          
  688 -28%  Erde Platonisches Erdenjahr magenta 7.
E 659     Herzton violett  
D# 622          
  617 -14%  Sedna Sedna blauviolett  
  591 +12%  Saturn Saturn blau  
D 587          
  579 -25%  Mars Mars blau  
  565 +33%  Merkur Merkur blaugrün 5.
  561 +21%  Pluto Pluto blaugrün  
C# 554          
  544 -32%  Erde Erdjahr, OM blaugrün 4.
C 523          
  505 +38%  Sonne Sonne gelbgrün 3.
B 494          
  492 -6%  Mond Mond, Apsidenumlauf gelbgrün  
  483 -38%  Mond Mond, sarosperspekt. gelbgrün  
  468 +8%  Mond Mondknoten gelb  
A# 466          
  458 -29%  Mond Mond, metonisch gelb  
  455 -43%  Mond Mond, siderisch gelb  
  442 +10%  Venus Venus gelborange 6.
A 440          

Weiterführende Links zum Thema:

Hörproben der Uni Oldenburg

Literatur von Hans Cousto:

  • Die Oktave (1987)

  • Die kosmische Oktave (1984)

  • Klänge, Bilder, Welten (1989)

  • Orpheus Handbuch (1992)

 

Vortrag von Hans Cousto "Die Kosmische Oktave"
(Murnau 2010)

 

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